Wie kommen Forscher und Unternehmer zusammen? Und wie funktioniert der Forschungs- und Wissenstransfer, an dessen Ende erfolgreicher technologischer Fortschritt steht? Antworten auf diese Fragen zu geben war das Ziel einer Vortrags­veranstaltung am 8. Mai, zu der die Zenit GmbH (Zentrum für Innovation und Technik in NRW) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in die Bismarckstraße 28 in Mülheim an der Ruhr eingeladen hatte. Die Veranstaltung mit dem Titel „Forschung, die beim Mittelstand ankommt“ richtete sich an Unternehmen aus allen Branchen, gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen und Interessierte aus Wissenschaft und Forschung. Nach der Begrüßung um 16 Uhr durch Dr. Bernd Janson, Geschäftsführer der Zenit GmbH, stellte Thomas Zuleger vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Innovationsprogramme für den Mittelstand vor.

Im Mittelpunkt standen am 8. Mai die Programme „INNO-KOM – Innovationskompetenz“ und „ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“. Das Programm „INNO-KOM“ dient der Förderung von Industrieforschungseinrichtungen in den strukturschwachen Regionen Deutschlands, während „ZIM“, als bundesweite, technologie- und branchenoffene Förderung, Fördermittel für mittelständische Unternehmen bereitstellt. Marcus Netzel (EuroNorm GmbH) referierte über das Programm „INNO-KOM“ in seinem Vortrag „Motor für den Technologietransfer von der Forschung in marktfähige Produkte“.

Im Rahmen der „Foren zu den Förderprogrammen“ lieferte Dr. Stefan Haep, Geschäftsführer des IUTA, erfolgreiche Beispiele für Kooperationsprojekte zwischen Forschungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen. Bei den zahlreich erschienenen Gästen aus Industrie und Wissenschaft sind die Vorträge auf positive Resonanz gestoßen. Bis zum Ende der Veranstaltung gegen 18 Uhr 30 ergaben sich für Forscher und Unternehmer viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontaktdaten auszutauschen.