Friedensgutachten 2026

"Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen"

Im Friedensgutachten 2026 analysieren vier führenden deutschen Friedens- und Konfliktforschungsinstitute, darunter das JRF-Institut bicc - Bonn International Centre for Conflict Studies, das weltweite Konfliktgeschehen. Sie weisen darauf hin, dass Staaten zunehmend wie „Warlords“ agieren und militärische Gewalt verstärkt als politisches Mittel einsetzen. Gleichzeitig befinden sich zentrale Instrumente internationaler Friedenssicherung, darunter Entwicklungszusammenarbeit und die Vereinten Nationen, in einer fundamentalen Krise. Neue Technologien verändern zudem Kriegsführung und Rüstungskontrolle grundlegend. Das Gutachten beleuchtet nicht zuletzt innenpolitische Entwicklungen in Deutschland und thematisiert die Bedingungen rassistischer, vor allem antimuslimischer Diskriminierungen. Über die Analyse hinaus formuliert das Friedensgutachten konkrete Empfehlungen für Bundestag und Bundesregierung. Es schlägt Maßnahmen vor, die dem Zerfall der regelbasierten Weltordnung entgegenwirken und zur Gestaltung einer tragfähigen Friedens- und Sicherheitspolitik beitragen.

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