Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgeschichte

Neue ZfTI-Studie

In Nordrhein-Westfalen sind Menschen mit Einwanderungsgeschichte häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgeschichte. Das zeigt eine aktuelle Studie der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) auf Grundlage von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Die Erwerbsquote von Menschen mit Einwanderungsgeschichte liegt bei 61 Prozent, unter Angehörigen der Nachfolgegeneration sogar bei 69 Prozent. Menschen ohne Einwanderungsgeschichte erreichen hingegen eine Erwerbsquote von 56 Prozent. Maßgeblich für diesen Unterschied ist die Altersstruktur: Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind im Durchschnitt deutlich jünger, während der Anteil von Rentnerinnen und Rentnern in der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte mehr als doppelt so hoch ist.

Besonders deutlich wird die langfristige gesellschaftliche Bedeutung von Zuwanderung in der Nachfolgegeneration: Mit der höchsten Erwerbsquote aller betrachteten Gruppen zeigt sie, wie sich Teilhabe, Bildung und Arbeitsmarktintegration langfristig auszahlen.

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