Gemeinsam mit ihren Partnern setzt sich die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) in einem Positionspapier u. a. für die Schaffung einer starken, akteursoffenen Deutschen Anwendungsforschungsgemeinschaft (DAFG) als Pendant zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und außeruniversitäre, gemeinnützige Forschungsinstitute sollten gleichberechtigt Verantwortung im Transfer übernehmen können – regional wie branchenorientiert, im fairen Wettbewerb und mit verlässlichen Rahmenbedingungen.
Erarbeitet wurde das Positionspapier von der JRF und ihren Partnern Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (Zuse-Gemeinschaft), innBW - Innovationsallianz Baden-Württemberg, FTVT - Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e.V. und SIG – Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft. Sie fordern die Ausgestaltung der Säulen Transferbooster und Deutsche Anwendungsforschungsgemeinschaft (DAFG) im Rahmen der Dachmarke „Initiative Forschung & Anwendung“ des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Über 130 gemeinnützige, anwendungsnahe Forschungsinstitute mit rund 8.000 Beschäftigten formulieren damit eine klare gemeinsame Haltung zu
- Vielfalt im Innovationssystem,
- einem offenen, qualitätsgeleiteten Wettbewerb der besten Ideen,
- kooperativen statt exklusiven Förderstrukturen,
- weniger Bürokratie und schnellere Verfahren,
- einer starke, akteursoffenen DAFG als Pendant zur DFG in der Anwendungsforschung.






