Verpackungen sind allgegenwärtig, doch über ihre Herkunft und Zusammensetzung wissen Verbraucher*innen bislang wenig. Während es auf Lebensmittelverpackungen zahlreiche Informationen über die Inhaltsstoffe des Produkts gibt, fehlen Angaben zu Herkunft und Zusammensetzung der Verpackungen, die beispielsweise ein hochwertiges Recycling ermöglichen könnten. Die Europäische Union fordert in der neuen europäischen Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR) sowohl Mindestrezyklat-Anteile in Kunststoffverpackungen als auch eine detaillierte Informationsbereitstellung zur Verpackung.
Das Projekt "Collaborative Open Platform for Packaging Transparency" – kurz COPPA – setzt genau hier an: Es schafft eine digitale Lösung zur Nachverfolgbarkeit von Verpackungsmaterialien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Damit können alle Beteiligten kollaborieren, standardisierte Informationen austauschen und Kreislaufwirtschaft ermöglichen – vom Rohstoff über die Verarbeitung bis zum Verkauf.
Projektlaufzeit: Juli






