STI — Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte

Das Salomon L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte (STI) erforscht Geschichte, Literatur und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Seit 2011 im einstigen Rabbinerhaus Essen tätig, kooperiert es als An-Institut mit der Universität Duisburg-Essen.

Mittelpunkt der Arbeit bilden innerjüdische Quellen und Traditionen, die zeigen, wie europäische Juden ihre Welt selbstbewusst und interaktiv mit der Mehrheitsgesellschaft gestaltet haben und gestalten. Vermittlungsangebote sowie Print- und digitale Publikationsformate im Open Access wenden sich sowohl an die Wissenschaft wie an die internationale Öffentlichkeit.

Zu den Forschungsschwerpunkten gehört die Dokumentation und Erforschung jüdischer Friedhöfe und ihrer Bestatteten. Die Sepulkralkultur gibt wichtige Einblicke in die jüdische Lebenswelt, ndie für das Wissen um das jüdische Kulturerbe vor und nach der Shoah in Mitteleuropa grundlegend sind.

Das STI ist benannt nach dem bedeutenden jüdisch-westfälischen Mediziner und Religionsphilosophen Salomon Ludwig Steinheim (1789–1866).

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Die Fakten.

Gründung: 1986
Rechtsform: An-Institut der Universität Duisburg-Essen, e.V.
JRF-Mitglied seit: 2014
Standort: Essen
Fächer: Jüdische Studien
Fachgebiete: deutsch-jüdische Geschichte, Religion und Kultur, hebräische Epigraphik, Digital Humanities
Mitarbeiter: 10 plus Projektmitarbeiter

Leitung:
Prof. Dr. Michael Brocke (Direktor des S. L. Steinheim-Instituts)
(Auf dem Foto: ehem. Geschäftsführerin Dr. Ursula Reuter)

Kontakt.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut
für deutsch-jüdische Geschichte

Edmund-Körner-Platz 2
45127 Essen
Telefon: 0201 20164434
Telefax: 0201 82162916
E-Mail: [email protected]
Homepage: steinheim-institut.de