Zum 5. Mal veranstaltet RIF das bundesweite Anwendertreffen zum Preisrecht bei öffentlichen Vergaben

Einen branchenübergreifenden Austausch zu Fragen des öffentlichen Preisrechts und zu Zuwendungen organisiert das RIF Institut für Forschung und Transfer e.V. am 20./21. Juni 2018 in Hamburg. Das Treffen unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Andreas Hoffjan richtet sich vor allem an Praktiker des Preisrechts aus dem Kreis öffentlicher Auftragnehmer. Thematisch geht es um die Kalkulation von Stundensätzen beziehungsweise Selbstkosten sowie die Verwendung verschiedener Preistypen, beispielswei-se von Selbstkostenricht- oder Marktpreisen. Typische Fehler bei der Abrechnung von Zuwendungen stehen ebenso auf dem Programm wie preisrechtliche Aspekte im europäischen Kontext und aktuelle Rechtsstreitigkeiten um die Abführung von Mehrerlösen nach erfolgter Preisprüfung.

In insgesamt neun Fachvorträgen berichten Experten aus der Praxis über ihre Erfahrungen, unter anderem aus den Unternehmen Air-bus, Econum, Thales und thyssenkrupp sowie aus der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Die zunehmende Bedeutung von Zuwendungen greifen Vorträge des Projektträgers Jülich und der Preisüberwachungsstelle Hamburg auf. Aus eher juristischer Perspektive widmen sich die Anwaltskanzlei DLA Piper und die Streit GmbH dem öffentlichen Preisrecht. Die anstehende Novel-lierung der VO PR 30/53 ist Thema von Dr. Thomas Solbach und Hans-Peter Müller vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Informationen zur Anmeldung, Veranstaltungsort und Anmeldegebühren sind auf der Internetseite des RIF, www.rif-ev.de, erhältlich. Eine Anmeldung ist bis zum 10. Juni 2018 möglich.