die Veranstaltung „Klimapolitisches Domino zwischen Berlin, Brüssel und Glasgow“ am 31. März 2020 bieten wir vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie als Webinar an. Damit wir dies gut organisieren und neben den Vorträgen auch eine interaktive Diskussion ermöglichen können, würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit Ihren Fragen und Impulsen vorab per E-Mail zum Webinar anmelden. Kurzentschlossene können aber auch mithilfe der unten genannten Einwahldaten am Webinar teilnehmen. Für Interessierte, die aus terminlichen Gründen das Webinar am 31. März um 13 Uhr nicht mitverfolgen können, planen wir, die Aufzeichnung im Nachgang in unserem YouTube-Kanal hochzuladen.

Das Pariser Klimaabkommen steht 2020 vor einer Nagelprobe: Die Klimaschutzbeiträge Deutschlands, der Europäischen Union und der meisten anderen Staaten sind bisher deutlich zu schwach. Damit werden die gesteckten Ziele des Abkommens verfehlt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius oder besser noch auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Daher müssen in diesem Jahr die Staaten ihre Beiträge deutlich verschärfen. Bei der diesjährigen Klimakonferenz im November in Glasgow wird Bilanz gezogen. Die wesentlichen nationalen und internationalen Prozesse müssen allerdings bereits vorher abgeschlossen werden.

Die Vorbereitung des Pariser Abkommens ist entscheidend durch die damalige Annäherung der USA und China vorangetrieben worden. Nach dem Ausfall der USA stellt sich die Frage, ob die EU die Rolle des Antreibers übernehmen kann. Im zweiten Halbjahr kommt Deutschland als Inhaber der EU-Ratspräsidentschaft hierbei eine wesentliche Rolle zu.

Über den erforderlichen Fahrplan nach Glasgow wollen die Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts beim Wuppertal Lunch „Klimapoltisches Domino zwischen Berlin, Brüssel und Glasgow“ diskutieren. Folgende Fragen stehen während der Veranstaltung im Vordergrund: Wie gelingt es eine Kaskade steigender Klimaschutzambition in Gang zu setzen? Welchen Beitrag muss und kann die EU zum Erfolg der Glasgower Konferenz leisten? Welche Voraussetzungen müssen hierfür auf europäischer und deutscher Ebene geschaffen werden?

Wuppertal Lunch als Webinar
„Klimapolitisches Domino zwischen Berlin, Brüssel und Glasgow“
31. März 2020 von 13:00 bis 14:00 Uhr

Einwahldaten:
Nehmen Sie per Computer, Tablet oder Smartphone teil: https://global.gotomeeting.com/join/542373069
Sie können sich auch über ein Telefon einwählen: +49 692 5736 7300 – Zugangscode: 542-373-069

Agenda:
13:00 – 13:10 Uhr:  Begrüßung
Timon Wehnert, Leiter Büro Berlin am Wuppertal Institut

13:10 – 13:20 Uhr:  Einführung: Der Fahrplan nach Glasgow
Wolfgang Obergassel, Co-Leiter Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut

13:20 – 13:40 Uhr:  Impulse – Voraussetzungen auf europäischer und deutscher Ebene
Voraussetzungen auf europäischer Ebene
Jennifer Tollmann, E3G
Voraussetzungen auf deutscher Ebene
Lutz Weischer, Germanwatch

13:40 – 14:00 Uhr:  Diskussion
Statements von ausgewählten Diskutanten & Fragen an die Vortragenden

14:00 Uhr: Ende des Webinars

Moderation:
Lukas Hermwille, Projektleiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut

Das Wuppertal Institut freut sich darauf, Sie am 31. März 2020 begrüßen zu dürfen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um die Veranstaltung gut vorbereiten zu können, freuen wir uns über vorherige Anmeldung per E-Mail bei Kristina Wagner unter [email protected] Sie nimmt vorab Impulse und Fragen für das Webinar entgegen. Für Rückfragen steht sie Ihnen gerne zur Verfügung.