Forschungsergebnisse und Technologien, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt sichern – von Künstlicher Intelligenz über Mikroelektronik bis hin zu Raumfahrt-, Energie- oder Materialforschung – weisen sicherheitsrelevante Aspekte auf, die mehr und mehr in den Fokus rücken. Vor diesem Hintergrund stellen sich für die Wissenschaft in NRW grundlegende Orientierungsfragen: Welche Rolle sollen Forschung und Entwicklung übernehmen, wenn sicherheitspolitische Anforderungen erstmals seit Ende des Kalten Krieges wieder stärker in den Blick geraten? Mit welchen Partnern kann eine eventuelle Neuausrichtung gestaltet werden – und welche politischen und institutionellen Rahmenbedingungen braucht es dafür?
Die gemeinsame Veranstaltung der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW (LRK), der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK) sowie der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft zusammen, um diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren und mögliche Handlungsoptionen für Nordrhein-Westfalen als Wissenschafts- und Innovationsstandort zu erörtern.
Wir freuen uns über einen Grußwort von NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL, eine Keynote von Prof. Tobias Bunde (Münchner Sicherheitskonferenz). Mit Impulsvorträgen vertreten sein werden Prof. Dr. Anja Steinbeck (Universität Düsseldorf), Dr. Harald Cremer (Aerospace.NRW), Prof. Dr. Conrad Schetter (JRF-Institut -bicc) und Prof. Dr. Wolfgang Marquardt (ehem. FZ Jülich).
Moderieren wird Jan-Martin Wiarda (Bildungs- und Wissenschaftsjournalist).
Datum und Uhrzeit:
Donnerstag, 19. November 2026
Einlass: 17:00 Uhr
Beginn: 17:30 Uhr
Ende: ca. 19:30 Uhr
anschließend Empfang
Veranstaltungsort:
Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Palmenstraße 16
40217 Düsseldorf




