Große Siedlungen, wozu Nachkriegssiedlungen der 1950er Jahre in Zeilenbauweise sowie Großwohnsiedlungen aus den 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahren zählen, sind unverzichtbarer Bestandteil des Wohnungsangebots in Nordrhein-Westfalen. Sie stehen angesichts demografischer Veränderungen, steigender Anforderungen an Klimaanpassung und energetische Sanierung sowie veränderter Wohnbedürfnisse vor komplexen Herausforderungen. Zugleich bieten sie durch ihre großmaßstäblichen Strukturen, oft klaren Eigentumsverhältnisse und gewachsenen Nachbarschaften besondere Chancen für eine integrierte Weiterentwicklung.
Das JRF-Institut ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung lädt ein zu diskutieren, welche politischen, planerischen und wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine transformative Weiterentwicklung großer Siedlungen ermöglichen, wie Kooperationen zwischen Kommunen, Wohnungsunternehmen und Zivilgesellschaft gelingen können und wie sich Zielkonflikte konstruktiv moderieren lassen.




