Im Foyer des Wuppertal Instituts stellt Frank Gleitsmann, freiberuflicher Fotograf, Illustrator und Mediengestalter aus Wuppertal, zwischen dem 4. September und dem 31. Dezember 2023 seine Fotografien aus. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 19. September, im Rahmen der Woche der Klimaanpassung.

Das Fotoprojekt steht unter dem Motto „Die Wupper – von der Quelle bis zur Mündung“.
Es erstreckte sich über das gesamte Jahr 2021 und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt. Gleitsmann fuhr die gut 116 Kilometer lange Wupper dazu mit dem Fahrrad ab: Viele Stellen des Wupperufers sind nur auf diese Weise zu erreichen, was ihm einzigartige Perspektiven für seine Fotografien bot.

Die Fotografien zeigen nicht nur die Vielfalt und Schönheit der Wupper, sie fangen ebenso die Auswirkungen des Klimawandels in eindrucksvollen Bildern ein: Gleitsmann fotografierte auch die Folgen der Nacht des 14. auf den 15. Juli 2021, als ein Hochwasser durch ein Starkregenereignis in Wuppertal verursacht wurde. Die Wuppertalsperre hatte Überlauf und die Wupper erreichte in Elberfeld mit 3,80 Metern einen Rekord-Höchststand, was zu Überflutungen in Teilen der Innenstadt führte. Dieses Ereignis hielt Gleitsmann mit seiner Kamera fest – und zeigt damit eindrucksvoll, wie sich die Folgen des Klimawandels auch in Wuppertal abzeichnen.