Die Johannes-Rau Forschungsgemeinschaft (JRF) lädt gemeinsam mit dem Netzwerk urban-industrielle Versorgung am Niederrhein (CONUS) ein, um die Frage nach einer gleichberechtigten Mobilitätswende zwischen ländlichem und urbanem Ballungsraum zu diskutieren.

Kann die Region Niederrhein ein Vorbild in der regionalen Mobilitätswende werden? Welche Rahmenbedingungen sind dafür zu schaffen? Mit Vertreter*innen aus Politik, Praxis und Forschung werden zusammen mit dem Publikum Grenzen und Möglichkeiten einer sozialverträglichen und fairen Verkehrswende abgesteckt.

Eintritt ist frei. Teilnahme nach Anmeldung (wird demnächst hier freigeschaltet).

24. September 2020
16:00 – 18:00 Uhr + Empfang
Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Palmenstraße 16
40217 Düsseldorf


Programm

Begrüßung 16:00 Uhr

  • Prof. Dr. Dieter Bathen
    Vorstandsvorsitzender, Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
  • Prof. Dr. Ulrich Radtke
    Rektor, Universität Duisburg-Essen

Grußwort

  • Hendrik Wüst
    Minister für Verkehr, Land Nordrhein-Westfalen

Impulsvorträge à 10 Min.

-Titel folgt-

  • Prof. Dr. Michael Schreckenberg
    Professor für Physik von Transport und Verkehr, Universität Duisburg-Essen

Verkehrswende als gemeinsame Aufgabe von Stadt und (Um)Land

  • Prof. Dr. Stefan Siedentop
    Wissenschaftlicher Direktor, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Innovative Mobilitätskonzepte – Herausforderungen und Chancen

  • Prof. Dr. Ellen Enkel
    Professorin für BWL und Mobilität, Universität Duisburg-Essen

Mobilitätsmanagement als integrierter Ansatz zur Änderung von Mobilitätsroutinen

  • Thorsten Koska
    Co-Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und Verkehrspolitik, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Publikumsrückfragen an die Impuls-Vortragenden

  • Moderation: Ramona Fels, Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

Podiumsdiskussion

Wie wirkungsmächtig sind bisher vorbereitete Maßnahmen gemessen an feststehenden Klimazielen bzw. Klimaneutralität in naher Zukunft? Wer sind die regionalen Möglichmacher für den Wandel? Hat die Politik ein Ziel für den urbanländlichen Raum? Gibt es ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des schnellen Handelns?

  • Dr. Dirk Günnewig
    Abteilungsleiter Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung, Verkehrsministerium NRW
  • Prof. Dr. Rudolf Juchelka
    Professor für Wirtschaftsgeographie, Verkehr & Logistik, Universität Duisburg-Essen
  • Peter Giesen
    Vorstand, Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG (NIAG)
  • Gabriel Spitzner
    Leiter, Regionalagentur Niederrhein
  • Moderation: Klaus Krumme, Kompetenznetz CONUS

Zum Ausklang

Perspektiven der JRF für die Regionen in NRW

  • Prof. Dr. Stefan Siedentop
    Wissenschaftlicher Direktor, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Empfang (ca. 18:00 Uhr)


Über CONUS (Kompetenznetzwerk urban-industrielle Versorgung am Niederrhein)

Unter dem Dach des CONUS-Netzwerks schließen sich Hochschulen, Gemeinden, Unternehmen und weitere zivile und öffentliche Akteure vom Niederrhein zusammen, um gemeinsam innovative und digitale Lösungen zu entwickeln. CONUS setzt dabei auf die Stärkung und Verknüpfung von lokalen Industrien zwischen Stadt und Land, um das übergeordnete Ziel des Klimaschutzes – insbesondere die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks – zu erreichen. Dazu werden in Living Labs unterschiedliche Innovationen erprobt, z.B. autonomes Fahren, hochdigitalisierte Landwirtschaft, kollaborative Lebensmittelversorgung und biobasierte Rohstoffe. Mit der Expertise und der Unterstützung des gesamten Netzwerks werden Potenziale für die gesamte Region exploriert und ausgebaut. Das Projekt CONUS wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW gefördert.

Weitere Informationen: www.uni-due.de/zlv/conus


Zur Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF)

Die JRF ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW. Aktuell zählt sie 15 wissenschaftliche Institute mit mehr als 1.400 Mitarbeitern in NRW und einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Gegründet hat sich der gemeinnützige Verein 2014 als Dachorganisation für landesgeförderte, außeruniversitäre und gemeinnützige Forschungsinstitute. Die JRF-Institute arbeiten fachübergreifend zusammen, betreiben eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, fördern wissenschaftlichen Nachwuchs und werden von externen Gutachtern evaluiert. Neben den wissenschaftlichen Mitgliedern ist das Land NRW ein Gründungsmitglied, vertreten durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

Allgemeine Infos unter www.jrf.nrw